Hof-Naturverbunden – Begegnungshof für Mensch und Tier
Unser Hof als lebendiger Ort
Erbaut im Jahr 1838, iat unser Hof ein denkmalgeschütztes Gebäude mit viel Geschichte – geprägt von den Spuren vieler Generationen und reich an Charakter. Dieses alte Bauernhaus hat über die Jahrzehnte hinweg Leben, Wandel und Beständigkeit erlebt.
Heute ist er für uns weit mehr als ein Gebäude. Hier leben wir, arbeiten wir und gestalten gemeinsam mit Mensch, Tier und Natur einen Ort, an dem Begegnung, Ruhe und Kreativität ihren Platz haben. Ein Hof, auf dem Ideen wachsen dürfen und immer wieder Neues entsteht.
Wir stellen uns vor…
Jana
Ergotherapeutin und Fachkraft für tiergestützte Intervention
Schon als Kind hatte ich das große Glück, im engen Kontakt mit Tieren aufzuwachsen. Dadurch entstand früh meine Verbundenheit zu Wald, Wiesen und zur Natur – eine Verbindung, die mich bis heute trägt und prägt.
Fachlicher Hintergrund
Im Jahr 2006 zog es mich ins wunderschöne Münsterland. Dort absolvierte ich meine Ausbildung zur Ergotherapeutin und legte damit den Grundstein für meinen beruflichen Weg.
Seit 2015 bereichern Tiere meine therapeutische Arbeit. Um diese besondere Form der Begleitung fundiert und fachgerecht umzusetzen, habe ich eine Weiterbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention abgeschlossen, anerkannt von der International Society for Animal Assisted Therapy (ISSAT).
Damit es auch unseren Schafen an nichts fehlt und ich ihren Bedürfnissen bestmöglich gerecht werde, habe ich ergänzend Lehrgänge bei der Schafzüchtervereinigung NRW besucht und eine Zertifizierung zur sachkundigen Schafhaltung erworben.
Für das Wohl unserer Tiere und die Qualität unserer Angebote verfügen wir selbstverständlich über die erforderliche Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz.
Wilma
neugierig, wachsam, ruhig
Die Leidenschaft von Wilma für gutes Essen ist unübersehbar. Auch sonst genießt sie es, in ihrer Freizeit zu faulenzen und – wie es sich für einen Berner gehört – über Haus und Hof zu wachen. Sie ist sehr lieb mit Kindern und arbeitet gerne mit ihnen zusammen. Ebenso begleitet sie mit Begeisterung unsere Schafe auf Spaziergängen und animiert sie zum Mitlaufen. Wilmas Neugier kennt kaum Grenzen, und sie lässt sich selten davon abhalten, alles mitzubekommen. Ihr kleiner Dickkopf bringt uns dabei regelmäßig zum Schmunzeln.
Einsatz in der tiergestützten Arbeit
In der tiergestützten Therapie ist Wilma ein wertvoller Partner. Sie hat über viele Jahre zuverlässig Einsätze in Einrichtungen für Senioren und Menschen mit Förderbedarf begleitet und sich dort stets als ruhig, einfühlsam und zuverlässig erwiesen. Mit ihrer sanften Art gelingt es ihr oft, Vertrauen aufzubauen – eine Fähigkeit, die besonders in unserem Training mit Menschen mit Hundeangst von großer Bedeutung ist.
Mittlerweile genießt Wilma ihren wohlverdienten Ruhestand in Form einer Altersteilzeit und ist nur noch ausgewählt und in ihrem eigenen Tempo im Einsatz. Den Großteil ihrer Zeit verbringt sie entspannt auf dem Hof, wo sie weiterhin mit ihrer ruhigen Präsenz das Leben begleitet.
Jette
aufmerksam, feinfühlig, wuselig
Unsere kleine Jette hat im April 2024 den Weg zu uns über die Pfotenhilfe Sauerland e.V. gefunden und wir sind sehr glücklich darüber. Vermutlich ist sie ein Mischling aus den Hunderassen Puli (ungarischer Hütehund) und Tibet Terrier, da sie schnell lernt und in vielen Bereichen eine große Ausdauer zeigt.
In der Kontaktaufnahme zu Groß und Klein ist sie aufgeschlossen und freundlich, was sie gerne wedelnd mit ihrem ganzen Körper zum Ausdruck bringt. Zu unseren Schafen hat sie direkt Freundschaft geschlossen und sie hat sich mittlerweile sehr gut in unseren Hofalltag integriert. Jette begleitet bereits zuverlässig unsere Schafwanderungen. Mit ihren wachsamen Augen und Ohren ist sie immer mitten im Geschehen.
Wollebert
Ein Schaf mit Gelassenheit
Im Oktober 2024 ist Wollebert mutig auf unseren Hof gekommen und hat neugierig seine neue Herde begrüßt. Schon damals zeigte er seine große Leidenschaft fürs Fressen – und daran hat sich bis heute nichts geändert: Wollebert genießt es, sich genüsslich durch den Tag zu mümmeln.
Anfangs war er noch etwas zurückhaltend, doch schnell hat er entdeckt, wie schön es ist, Nähe zuzulassen. Heute liebt er ruhige Kuschelmomente und seine kleinen Woll-Locken sind bei vielen Besucherinnen und Besuchern besonders beliebt.
Inzwischen ist Wollebert der Papa unserer Lämmer geworden – die Zeit vergeht wirklich schnell. Er zeigt sich wachsam und aufmerksam, bleibt dabei aber freundlich und interessiert im Kontakt mit Menschen jeden Alters.
Was ihn besonders macht: Wollebert hat ein feines Gespür für seine eigenen Bedürfnisse. Wenn es ihm zu viel wird, gönnt er sich bewusst eine Pause und ruht sich aus. Diese ruhige Art der Selbstfürsorge macht ihn zu einem ganz besonderen Charakter in unserer Herde.
Fine
lebensfroh, mutig, selbstbewusst
Unsere Fine ist unser kleines „Abenteuerschaf“ und lebt das Motto: „Hallo Welt, hier bin ich! Was kannst du mir bieten?“ Immer mit dem Kopf zuerst – wo der durchpasst, kommt der Rest auch hinterher. Selbstbewusst und voller Lebensfreude lässt sie sich nicht unterkriegen und geht mutig und unbeschwert ihren Weg.
Unser kleines Abenteuerschaf
Fine freut sich stets über Besuch und lässt Groß und Klein an ihrer Lebensphilosophie teilhaben. Gekrault zu werden ist nicht ihre erste Priorität, lieber geht sie auf Wanderschaft.
Dabei ist sie nicht nur mutig und neugierig, sondern auch die klügste unter unseren Schafen – sie beobachtet genau, lernt schnell und findet oft erstaunlich geschickt ihren eigenen Weg.
Bruno
verträumt, kontaktfreudig, tolerant
Der liebe Bruno ist ein kleiner Tagträumer, der manchmal in seiner eigenen Welt versunken scheint. Er ist ein stattliches Schaf mit einer imposanten Erscheinung, aber scheint sich seiner Größe nicht immer bewusst zu sein. Sodass schonmal zu viel Anlauf dabei ist, um sich in der Herde nach vorne zu mogeln.
Groß, sanft und ein wenig verträumt
Sein Temperament schwankt daher zwischen wundervoll und leicht verwirrt, was ihn aber nicht minder sympathisch macht. Dem Menschen gegenüber zeigt er sich stets tolerant und ist daher als Mitarbeiter zuverlässig und besonders auch für Kinder einer der besten Begleiter. Über sein zugängliches Wesen freuen wir uns oft, denn für ein neugieriges Schaf findet sich jeden Tag etwas Spannendes und Lustiges. Wir wünschen uns noch viele wunderschöne Jahre mit ihm!
Edelweiß im❤️
wachsam, klug, abwartend
Unsere Edelweiß fiel immer direkt ins Auge, da sie unser liebenswertes schwarzes Schaf der Herde war. Als Wachschaf zeigte sie sich zu Beginn zurückhaltend und abwartend gegenüber neuen Gesichtern oder Veränderungen in ihrer Umgebung. Unter den Schafen galt sie daher als schlau, aufmerksam und immer vorausschauend. Kleinste Veränderungen bemerkte sie sofort. Edelweiß hatte einen starken Willen und neigte dazu, standhaft bei ihren Entscheidungen zu bleiben. Sobald aber jemand ihr Vertrauen gewonnen hatte, war sie bereit, Zuneigung und Zärtlichkeit zu zeigen – eine wundervolle Belohnung für diejenigen, die Geduld hatten, um ihr Herz zu erreichen.
Wir tragen sie im Herzen weiter
Leider ist unsere Edelweiß im August 2024 an der Blauzungenkrankheit erkrankt und trotz intensiver Pflege und tierärztlicher Betreuung verstorben. Die Herde trägt sie im Herzen weiter.
Alma
freundliches Lockenschaf
Alma ist unsere große Schafdame mit den wunderschönen Wollocken. Als erfahrene Mama von Alfred und Albert und Leitschaf der Herde weiß sie genau, was sie will.
Neue Menschen beobachtet sie zunächst aufmerksam. Wer ihr Vertrauen gewinnt, wird jedoch schnell mit ihrer Nähe belohnt – und darf sie gerne ausgiebig kraulen.
Am liebsten ist Alma in Bewegung. Bei Spaziergängen ist sie neugierig, aktiv und immer für eine kleine Überraschung gut. Mit ihrer fröhlichen Art erobert sie die Herzen vieler Besucher im Sturm.
Alfred und Albert
Josefa und FranzJosef
in der Pubertät
Im September 2025 wurde unsere Herde um vier kleine Persönlichkeiten reicher. Von Anfang an wachsen sie im Herdenverband auf und bleiben eng mit ihren Müttern verbunden. Die besondere Beziehung zwischen Muttertier und Lamm ist für uns etwas Wertvolles, das wir bewusst erhalten.
Inzwischen sind die vier mitten in der Pubertät angekommen. Neugierig, selbstbewusst und voller Energie testen sie ihre Grenzen aus, messen spielerisch ihre Kräfte untereinander und stellen gelegentlich auch die Geduld der erwachsenen Schafe auf die Probe. Dabei lernen sie wichtige soziale Regeln und finden ihren Platz innerhalb der Herde.
Jeder von ihnen entwickelt dabei seinen ganz eigenen Charakter. Es ist spannend zu beobachten, wie aus den kleinen Lämmern nach und nach selbstständige Schafe werden. Wir freuen uns darauf, dies weiter zu beobachten.
© 2026 Jana Struwe
